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Atom-Deal: Stadtwerke befüchten Schaden von mehreren Milliarden Euro

    Die kleineren Versorger sind sich einig, der Atom-Deal dient lediglich den großen Energieversorgern und drängt die kleineren ganz klar ins Abseits, deshalb fordern die Stadtwerke nun Ausgleiche in Milliardenhöhe von der Bundesregierung. Merkel wies diese Kritik allerdings zurück.



    Im Blog von Lippealternativ rechnet man nun beim AKW Grohnde mit einer Laufzeit bis 2032. Darüber sind nicht nur Umweltorganisationen und die Opposition besorgt, sondern auch kleinere Energieversorger, wie die Stadtwerke.

    Kommunale Versorger und Stadtwerke sehen durch die längeren AKW-Laufzeiten ihre Investitionen in umweltfreundliche Energieerzeugung in Gefahr. Die Versorger brauchen alos eine finanzielle Kompensation, damit diese Investitionen nicht gefährdert werden. Eine Laufzeitverlängerung ohne Ausgleich verbessert ausschließlich die Wettbewerbspostion der großen Energieversorger. Außerdem rechnen die städtichen Haushalte aufgrund der Brennelementesteuer mit jährlich 300 Millionen weniger Gewerbesteuereinnahmen.


    Eva am 07.09.2010 |   atomkraft alternative energien politik deutschland
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