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Friedensnobelpreis geht an den Chinesen Liu Xiaobo

    Für seinen Kampf für Menschenrechter erhält Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis. Der 54-jährige werde für seinen langen und gewaltlosen Kampf für die Menschenrechte in China geehrt, sagte das Preiskomitee.



    Seit letztem Jahr sitzt Liu Xiaobo in China im Gefängnis und zwar wegen Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt, berichtete Fareus in seinem Blog. Elf Jahre beträgt seine Gefängnisstrafe und nun wird die Weltöffentlichkeit noch aufmerksamer auf seinen Fall, sodass die chinesische Regierung eventuell unter Druck gerät. Zuvor hatte China sich an Norwegen gewandt und mit einer schlechteren Handesbeziehung gedroht, sollte Liu Xiaogo den Friedensnobelpreis erhalten.

    Liu Xiaobo wirkte an der so genannten Charta 08 mit, die zu umfassenden politischen Reformen in China aufrief, deshalb wurde er auch inhaftiert. China hat sich bisher nicht zu der Verleihung geäußert und es kann leider auch nicht davon ausgegangen werden, dass Liu freigelassen wird. Am 10. Dezember findet jedenfalls die Preisverleihung statt.


    Eva am 08.10.2010 |   nobelpreis china menschenrechte
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