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Rechtsextreme Gewalt gegen Gay Pride Parade in Belgrad

    In Belgrad hatte gestern eine Schwulenparade stattgefunden, an der ca. 1.000 Menschen teilnahmen. Die Parade wurde von massiven Gegenprotesten begleitet. Rechtsextreme waren mit Steinen und Molotow-Cocktails. Bereits 2001 war es zu schlimmen Ausschreitungen gekommen.



    Eine rechte Gruppe hatte zu der Kundgebung aufgerufen, berichtet nachrichtenstudio24.de. Die Polizei ist massiv gegen die Rechtsradikalen vorgegangen, um die Demonstration zu schützen. Die letzte Demonstration dieser Art hatte 2001 stattgefunden, wo Rechtsradikale die Schwulenparade derartig gestört hatten, dass diese abgebrochen werden musste.

    Die Randaliere verwüsteten außerdem die Zentrale der Demokratischen Partei, die den Marsch befürwortet hatte. Auf den Sitz der Sozialistischen Partei wurden Steine geschleudert und auch in der Zentrale des Staatssenders RTS gingen mehrere Fenster zu Bruch. Mehr als 120 Menschen wurden bei den Ausschreitungen verletzt, mehr als 100 Menschen wurden festgenommen.


    Eva am 11.10.2010 |   homosexualität rechtextrem belgrad
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Video Artikel "Rechtsextreme Gewalt gegen Gay Pride Parade in Belgrad" im Bereich International von 11.10.2010 mit den Stichworten homosexualität, rechtextrem, belgrad.